Bentley Continental GT Supersports: The british Bad Boy!

Wenn ein Bentley auf den Namen „Supersports“ hört, dann ist das ein Versprechen. War es schon immer. Da macht der neue Bentley Continental GT Supersports keine Ausnahme. Zusammengefasst heißt das: Hier wüten 666 Teufels-PS und 800 Nm Drehmoment, angetrieben werden die Hinterräder, das Kampfgewicht wurde um rund 500 Kg gedrückt und mit neuer Technik und wilder Aerodynamik stellt der Supersports jeden britischen Gentleman in die Ecke.

In 3,7 Sekunden soll der „nur noch“ rund zwei Tonnen wiegende Trumm auf Tempo 100 sprinten und weiter stürmen, bis 309 km/h erreicht sind. Untermalt wird das Spektakel von der neuen Titanabgasanlage, die ohne künstliche Innenraumverstärkung daherkommt und wohl die komplette Nachbarschaft aus dem Schlaf reißen dürfte.

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Immerhin schreit sie die Kraft eines V8-Biturbos in die Welt, der mit einer verstärkten Kurbelwelle, überarbeiteten Zylinderköpfen und größeren Turbolader aufwarten kann. Gekoppelt ist der Achtzylinder an ein überarbeitetes Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe.

Weiter geht es auf der Technikseite mit einem elektronischen Sperrdifferenzial, Torque Vectoring, einer um 16 Millimeter breiteren Spur auf der Hinterachse sowie neu abgestimmter Lenkung, Fahrwerk, ESP und Traktionskontrolle.

Fertig werden muss die Technik mit einem zwar um rund 500 Kilogramm erleichterten (Carbon-Dach, Sportsitze, weniger Dämmung und Co.), aber eben dennoch etwa zwei Tonnen schweren Monster-Coupé. Damit diese wilde Schose stets möglichst gut zu beherrschen ist, spendiert Bentley dem Continental GT Supersports eine sensationell fette Bremsanlage. Vorne ist eine Zehn-Kolben-Anlage mit 440 Millimeter messenden Scheiben verbaut, hinten kommt ein Derivat mit vier Kolben und 410 Millimeter großen Scheiben zum Einsatz. Nur mal zur Einordnung: Die vorderen Bremsen sind so groß wie 17-Zoll-Reifen, die hinteren messen immer noch rund 16 Zoll.

Neben dem V8-Gebrüll unterstreichen neue Aero-Teile den Auftritt des Continental GT Supersports. Sofort ins Auge springt die neue Front, es folgen fette Seitenschweller, ein Heckdiffusor und ein Heckspoiler auf der Kofferraumklappe. In Summe sollen diese Maßnahmen zu 300 Kg mehr Abtrieb als beim Continental GT Speed sorgen.

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Und? Der Hobel ist was für euch, oder? Verständlich. Leider soll der Continental GT Supersports aber nur 500 Mal gebaut werden und der Preis dürfte – wenn er denn mal veröffentlicht wird – astronomisch hoch sein. Aber hey: Man lebt nur einmal.