Opel Frontera Start: Neues Basismodell für 21.990 Euro

Opel senkt die Einstiegshürde beim elektrischen Frontera. Mit dem neuen Frontera Start kommt eine zusätzliche Basisversion ins Programm, die bereits ab 21.990 Euro zu haben ist. Damit sinkt der Einstiegspreis um 2.750 Euro. Gleichzeitig erweitert Opel das Motorenangebot um einen neuen 1,2-Liter-Turbobenziner mit 100 PS.

Mit Start, Edition, GS und Ultimate stehen künftig vier Ausstattungslinien zur Wahl. Interessant ist vor allem die Positionierung des neuen Basismodells: Der Frontera Start ist aktuell der günstigste Pkw im gesamten Opel-Programm.

Neuer 100-PS-Benziner mit Handschaltung

Für den niedrigeren Einstiegspreis sorgt unter anderem ein neuer Basismotor. Der 1,2-Liter-Turbobenziner leistet 100 PS und wird mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Der Motor bleibt dabei nicht dem Frontera Start vorbehalten, sondern kann auch für Edition, GS und Ultimate bestellt werden.

Daneben stehen für die neue Einstiegsausstattung zwei elektrifizierte Alternativen zur Verfügung. Der Frontera Hybrid kommt auf 110 PS Systemleistung und kombiniert seinen Antrieb mit einem elektrifizierten Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe.

Komplett elektrisch wird es mit dem Frontera Electric Start. Dessen Elektromotor leistet 113 PS. Die Batterie verfügt über 44 kWh Kapazität, von denen 43 kWh nutzbar sind.

⇒ Bis zu 400 Euro/Jahr sparen – mit der passenden KFZ-Versicherung!*

Was bietet der Frontera für 21.990 Euro?

Trotz des niedrigeren Preises fällt die Serienausstattung des Start nicht völlig spartanisch aus. Bereits das Basismodell verfügt über den sechsfach einstellbaren Intelli-Sitz für den Fahrer. Charakteristisch für diesen ist eine mittige Vertiefung der Sitzfläche, die den Druck auf das Steißbein reduzieren soll.

Eine Klimaanlage gehört ebenfalls zur Serienausstattung. Hinzu kommen unter anderem ein Parkpilot am Heck und ein Spurhalte-Assistent.

Beim Infotainment setzt Opel in der Einstiegsversion dagegen auf eine vergleichsweise einfache Lösung. An der Mittelkonsole befindet sich eine Smartphone-Station, über die das eigene Mobiltelefon in das Bedienkonzept eingebunden werden kann. Die wichtigsten Informationen zum Fahrzeug zeigt ein 10 Zoll großes Fahrerdisplay an.

Mehr News:

Stahlräder statt großer Alufelgen

Dass es sich um die neue Basisversion handelt, lässt Opel auch äußerlich erkennen. Serienmäßig steht der Frontera Start auf 16-Zoll-Stahlrädern, die mit schwarzen, halbflächigen Radzierblenden versehen sind.

Dazu kommen schwarze Außenspiegelgehäuse sowie Stoßfänger mit einer schwarzen Unterfahrschutz-Optik. Als Basisfarbe dient Effekt Blau. Damit behält auch das günstigste Modell den betont robusten Auftritt des Frontera bei.

Wer etwas mehr Komfort möchte, kann das Komfort-Paket Start bestellen. Dieses ergänzt unter anderem einen doppelten Gepäckraumboden. Außerdem erhalten Fahrer und Beifahrer Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden.

Bis zu 1.600 Liter Kofferraum

Bei den Platzverhältnissen macht Opel gegenüber den höher ausgestatteten Varianten keine Abstriche. Mit aufgestellten Rücksitzen stehen 460 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung.

Die Rückbank lässt sich im Verhältnis 60:40 teilen und umklappen. Wird der komplette hintere Bereich genutzt, wächst das Ladevolumen auf rund 1.600 Liter. Die vergleichsweise steilen Seitenwände und das wenig abfallende Heck sollen zudem dafür sorgen, dass nicht nur auf dem Papier viel Platz vorhanden ist, sondern sich der Innenraum auch praktisch nutzen lässt.

Damit bleibt der Frontera vor allem als Familien- und Alltagsauto interessant. Statt den Einstieg über eine möglichst kleine Karosserie günstiger zu machen, bietet Opel für 21.990 Euro weiterhin ein ausgewachsenes SUV mit entsprechend großem Innen- und Gepäckraum.

Die Preise