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Neuer Hyundai Tucson: Größer, kantiger und künftig ohne Diesel

Meta-Description: Hyundai stellt den neuen Tucson vor: mehr Platz, neues Design, bis zu 292 PS und Plug-in-Hybrid mit 81 km E-Reichweite – aber kein Diesel mehr.

Hyundai schickt seinen Bestseller in die fünfte Generation. Der neue Tucson wird größer, bekommt ein komplett überarbeitetes Cockpit und präsentiert sich deutlich kantiger als sein Vorgänger. Gleichzeitig sortieren die Koreaner die Motorenpalette neu: Der Diesel verschwindet, dafür stehen Benziner, Vollhybrid und Plug-in-Hybrid mit bis zu 292 PS zur Wahl.

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Neuer Tucson wird deutlich kantiger

Optisch entfernt sich Hyundai ein gutes Stück vom bisherigen Tucson. Die neue Designsprache nennt der Hersteller „Art of Steel“.

Statt vieler Rundungen bestimmen klare Linien und große Flächen das Design. Die nahezu waagerechte Motorhaube und ausgeprägte Radhäuser lassen den Tucson robuster auftreten. Je nach Ausstattung sind Räder mit bis zu 20 Zoll erhältlich.

An der Front läuft ein schmales Lichtband über die Fahrzeugbreite und geht außen in vertikale Leuchten über. Hyundai bezeichnet dieses Element als „H-Edge“. Am Heck trifft eine durchgehende LED-Leiste ebenfalls auf senkrecht angeordnete Rückleuchten. Insgesamt 25.600 LED-Pixel ermöglichen zudem Lichtanimationen beim Öffnen und Schließen des Fahrzeugs.

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Mehr Platz für Passagiere und Gepäck

Die fünfte Generation ist 4,56 Meter lang, 1,90 Meter breit und 1,67 Meter hoch. Gegenüber dem Vorgänger wachsen Länge und Breite jeweils um 3,5 Zentimeter, die Höhe legt um zwei Zentimeter zu.

Der Radstand wächst um vier Zentimeter auf 2,72 Meter. Davon profitieren vor allem die Fondpassagiere. Zusätzlich lässt sich die Rückbank um 15 Zentimeter längs verschieben, um je nach Bedarf mehr Bein- oder Gepäckraum zu schaffen.

Der Kofferraum legt um 75 auf 695 Liter zu. Damit gehört der Tucson inzwischen zu den größeren Vertretern des Kompakt-SUV-Segments.

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Großer Touchscreen, aber weiterhin richtige Knöpfe

Im Cockpit setzt Hyundai auf eine neue Display-Landschaft. Vor dem Fahrer sitzt ein 9,9 Zoll großes Digitalinstrument, ergänzt durch ein optionales Head-up-Display.

Der zentrale Touchscreen misst je nach Ausstattung 12,9 oder 17 Zoll. Erfreulich: Hyundai verbannt nicht sämtliche Funktionen ins Display. Unterhalb des Bildschirms bleiben physische Tasten für häufig benötigte Funktionen erhalten, ebenso am Lenkrad.

Der Gangwahlhebel wandert an die Lenksäule und schafft dadurch zusätzlichen Stauraum in der Mittelkonsole.

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Android Automotive und neuer KI-Assistent

Als Betriebssystem kommt künftig Android Automotive OS zum Einsatz. Navigation, Apps, Online-Dienste und Fahrzeugfunktionen laufen über eine gemeinsame Plattform, Updates können Over-the-Air eingespielt werden.

Neu ist außerdem der Sprachassistent „Gleo AI“ von 42dot, dem Softwarezentrum der Hyundai Motor Group. Das System soll natürliche Sprache und Gesprächszusammenhänge verstehen sowie mehrere Aufgaben aus einem Sprachbefehl ableiten können.

Gleo kann außerdem Informationen im Internet suchen und erkennen, von welchem Sitzplatz ein Befehl kommt. Wie gut das im Alltag funktioniert, muss ein späterer Test zeigen.

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Diesel fliegt aus dem Programm

Die größte technische Änderung betrifft die Motorenpalette. Einen Diesel bietet Hyundai für die fünfte Tucson-Generation nicht mehr an.

Den Einstieg bildet ein 1,6-Liter-Turbobenziner mit 110 kW beziehungsweise 150 PS und Frontantrieb. Zur Wahl stehen ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. In Verbindung mit dem DKG erhält der Tucson zusätzlich ein 48-Volt-Mildhybridsystem.

Darüber rangiert der Vollhybrid mit 180 kW beziehungsweise 245 PS und 380 Newtonmetern. Er kombiniert den 1.6 T-GDI mit einer 1,49 kWh großen Batterie und einer Sechsgang-Automatik. Kunden können zwischen Front- und Allradantrieb wählen.

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Plug-in-Hybrid mit 292 PS und 81 Kilometer E-Reichweite

Das stärkste Modell ist der Plug-in-Hybrid mit 215 kW beziehungsweise 292 PS und 380 Newtonmetern.

Seine Batterie fasst 17,1 kWh und ermöglicht bis zu 81 Kilometer rein elektrische Reichweite. Geladen wird mit maximal 7,2 kW Wechselstrom – angesichts aktueller Plug-in-Hybride kein besonders üppiger Wert.

Neu ist der sogenannte „HEV Stay Mode“. Er ermöglicht den Betrieb von Klimatisierung, Audiosystem und angeschlossenen elektrischen Geräten bei ausgeschaltetem Verbrennungsmotor.

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Was kostet der neue Hyundai Tucson?

Offizielle Preise für die fünfte Generation gibt es noch nicht. Der aktuelle Tucson startet in Deutschland bei 36.490 Euro.

Rechnet man mit einem Aufschlag von ungefähr 1.500 Euro für den Generationswechsel, könnte das neue Modell bei rund 38.000 Euro beginnen. Dabei handelt es sich allerdings um eine Schätzung und nicht um eine von Hyundai bestätigte Preisangabe.

Zum Vergleich: Der VW Tiguan startet derzeit bei 39.385 Euro, der Mazda CX-5 bei 35.990 Euro.

Der Marktstart des neuen Hyundai Tucson ist für Anfang März des kommenden Jahres vorgesehen.

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