Dunkle Bedrohung: Gunther Werks F-26 Black Stealth Fighter Edition

Die Tuning-Schmiede Gunther Werks aus Kalifornien knöpft sich erneut den legendären Flachbau-Porsche (Slantnose) vor und präsentiert mit der Black Stealth Fighter Edition ein extrem düsteres Sammlerstück. Während das im Vorjahr vorgestellte F-26-Modell noch in einer flüssig wirkenden Metallic-Lackierung glänzte, setzt die Neuvorstellung auf ein radikal geschwärztes Design, das optisch an moderne Tarnkappenbomber angelehnt ist. Als technische Basis dient ein extrem modifiziertes Chassis der Baureihe 993, dessen Steifigkeit im Vergleich zum Serienfahrzeug um satte 200 Prozent erhöht wurde. Getönte LED-Rückleuchten und matt-schwarze Details unterstreichen den bedrohlichen Auftritt.

Irrsinnige Leistung im Leichtbau-Gewand

Unter der Kohlefaser-Karosserie arbeitet der bekannte, in Kooperation mit Rothsport Racing entwickelte 4,0-Liter-Biturbo-Boxermotor. Das Aggregat leistet atemberaubende 1.067 PS bei 7.600 Umdrehungen pro Minute und stemmt ein Drehmoment von 1.017 Newtonmetern auf die Hinterachse. Gekoppelt ist das Ganze an ein klassisches Sechsgang-Schaltgetriebe. Dank eines extrem geringen Leergewichts von nur knapp 1.250 Kilogramm ergibt sich ein brutales Leistungsgewicht, das dem Fahrer alles abverlangt. Ein elektronisches Fahrwerk von JRZ und eine Carbon-Keramik-Bremsanlage mit GT-R-Bremssätteln sorgen dafür, dass die gewaltige Kraft überhaupt auf die Straße gebracht werden kann.

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Erstmals mit Flex-Fuel-Technologie

Die wichtigste technische Neuerung dieser Edition versteckt sich im Kraftstoffsystem: Der F-26 ist nun offiziell Flex-Fuel-fähig und kann mit E85-Ethanol betrieben werden. Dieser Kraftstoff sorgt bei extremen Motoren für eine kühlere Verbrennung und eröffnet neue Leistungsreserven, ohne das klassische Triebwerks-Layout zu verändern. Zum Innenraum gibt es bisher nur wenige Details, doch schimmern durch die getönten Scheiben bereits tiefrote Ledersitze durch. Ein offizieller Preis für diese tiefschwarze Edition wurde noch nicht genannt, allerdings dürfte sich das streng limitierte Fahrzeug nahtlos an den Vorgänger anlehnen, der mit stolzen 1,57 Millionen US-Dollar zu Buche schlug.