Oh ja, der neue Honda Prelude (siehe Bilder nach dem Absatz) kann sich wirklich sehen lassen. Die flache Silhouette passt, die Front sieht schön schnittig aus und auch das Heck ist Honda ziemlich gut gelungen. Selbst innen macht der Prelude einiges her. Eigentlich also genau das Auto, bei dem man nach dem Einsteigen direkt Lust auf eine kurvige Landstraße bekommt.
Eigentlich.
184 PS sind für den Prelude ein bisschen dünn
Denn dann kommt der Blick auf den Antrieb. Honda steckt einen 2,0-Liter-Hybrid in den Prelude. Der Elektromotor bringt es auf 184 PS und 315 Newtonmeter, der 2,0-Liter-Benziner steuert 143 PS und 186 Newtonmeter bei. Die Kraft geht an die Vorderräder und für den Sprint von 0 auf 100 km/h braucht der Prelude 8,2 Sekunden.
Galerie: Honda Prelude 2026
Schlecht? Nein. Aber bei einem Auto, das so aussieht, dürfte unserer Meinung nach schon ein bisschen mehr Musik drin sein. Vor allem, wenn auf dem Kühlergrill ein Honda-Logo klebt und man weiß, was die Japaner eigentlich bauen können.
Und damit wären wir beim Civic Type R.
Einfach den Civic Type R als Technikspender nehmen
Warum also nicht einfach noch einen draufsetzen und einen Honda Prelude Type R bringen? Honda hätte schließlich schon ziemlich passende Hardware im Regal. Der letzte Civic Type R liefert mit seinem 2,0-Liter-VTEC-Turbo satte 329 PS und 420 Newtonmeter. Handschaltung dazu, Vorderradantrieb – fertig wäre zumindest auf dem Papier schon mal eine ziemlich interessante Ausgangsbasis.
Der Civic Type R erledigt den Sprint auf Tempo 100 in 5,4 Sekunden. Ob ein Prelude Type R mit derselben Technik exakt genauso schnell wäre, sei mal dahingestellt. Aber eines dürfte klar sein: Zwischen den 184 PS des normalen Prelude und den 329 PS eines möglichen Type R läge eine ziemlich große Portion Fahrspaß.
Mehr davon:
- VW ID. 3 GTI Clubsport: Mehr Power, aggressivere Optik
- Opel Corsa GSE Nürburgring Edition: 300 Elektro-PS und ab dafür
- BMW 1M Elektro: Kommt der kleine Hot Hatch mit 500 PS?
Drei Endrohre und ein gewaltiger Heckflügel müssen sein
Und natürlich müsste ein Prelude Type R auch optisch mächtig auf die Kacke hauen. Dezent kann Honda beim normalen Prelude machen – beim Type R wollen wir das volle Programm. Gewaltiger Heckflügel, drei dicke Endrohre, breitere Backen, große Räder und eine Front, die schon im Rückspiegel klarmacht, dass hier nicht der normale Hybrid-Prelude angeflogen kommt.
Der Civic Type R macht schließlich auch kein Geheimnis daraus, dass er die Krawallversion der Baureihe ist. Und genau so müsste es beim Prelude sein: schön breit, schön böse und gerne ein kleines bisschen drüber. Wenn schon Type R, dann bitte richtig.
So könnte ein Honda Prelude Type R aussehen
Wie so ein Honda Prelude Type R aussehen könnte, haben wir uns einfach mal selbst überlegt. Ein paar Bilder davon haben wir euch hier vorbereitet.
Und Honda: Falls ihr zufällig mitlest – 329 PS, Handschalter, Sperrdifferenzial. Mehr wollen wir doch gar nicht.
Galerie Honda Prelude Type R







