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Die 5 häufigsten Ursachen für einen Motorschaden

Die Motorkontrolllampe bedeutet höchste Alarmstufe für alle Autobesitzer oder Käufer. Ein Motorschaden kommt meistens unerwartet und ist mit viel Ärger und hohen Kosten verbunden. Die Reparatur eines Motorschadens gehört zu den teuersten, die im Leben eines Autos anfallen können. Damit Sie typische Fehler vermeiden, haben wir Ihnen im folgenden Text die 5 häufigsten Ursachen für einen Motorschaden zusammengestellt.

1. Fehlbetankung

Anstatt „Super“ tankt man aus Versehen „Diesel“ und sollte man dies zu spät bemerken, ist der Motor hinüber. In der Alltagshektik kann dies leicht passieren, dass man zur falschen Benzin-Zapfpistole greift. Wenn man dann losfährt, sind starke Klopfgeräusche die Folge, ähnlich den Freispielen beim Flipperspielautomat. Allerdings ist dann keine Jubelstimmung angesagt: Das Auto ist dann reif für den Schrottplatz. Gut ist es, wenn man das Malheur bemerkt bevor man losfährt. Dann kann das Tankstellenpersonal den falschen Kraftstoff rechtzeitig abpumpen. Falls das Benzin aber in die Kraftstoffanlage gerät, muss der ganze Motor gereinigt werden, was sehr teuer werden kann, wenn es dann nicht schon zu spät ist. Gerade bei einem teuren Neuwagen um die 70.000 Euro, kann ein falscher Griff zur Zapfsäule das ganze schöne Geld vernichten. Dann bleibt oft leider nur noch die Option das Fahrzeug mit Motorschaden zu verkaufen.

2. Zuwenig Öl

Fehlendes Motoröl ist ein weiterer Grund. Eine nicht ausreichende Schmierung des Motors bringt ihn zu Fall. Man sollte bei jedem dritten Tankstop seinen Ölstand kontrollieren. Mithilfe des Öl Stabes und der Minimum-Vorgabe daran, ist dies leicht und schnell möglich. Alle 30.000 Kilometer oder alle zwei Jahre, je nachdem was schneller eintritt, sollte ein kompletter Ölwechsel vorgenommen werden. Dabei wird das gesamte alte Motoröl abgelassen und durch ganz frisches Öl ersetzt.

3. Motor zu heiß

Motorüberhitzung ist eine weitere Ursache. Wenn man bemerkt, dass die Kühlung nicht mehr funktioniert, sollten Sie unbedingt eine Werkstatt aufsuchen. Die Temperaturanzeige immer im Auge haben! Alles über 90 Grad ist ungesund für den Motor. Eine kaputte Zylinderkopfdichtung kann Grund für eine überhöhte Temperatur sein. Das zu reparieren kann sehr kostspielig werden, allerdings noch günstiger als sich ein neues Auto anschaffen zu müssen.

4. Zahnriemen gerissen

Wenn der Zahnriemen in zwei Teile gerissen ist, fehlt er als wichtiges Bestandteil im Gesamtgebilde Motor. Schlimme Folge: Die Nockenwelle steht still, die Kurbelwelle dreht sich weiter und die Kolben rammen die Ventile. Ein Motorschaden kann auch so entstehen. Deshalb sollte man seinen Zahnriemen unbedingt regelmäßig auf Risse kontrollieren und ihn nach spätestens sechs Jahren auswechseln. Dies ist nicht teuer und trotzdem sehr wertvoll für die „Gesundheit“ ihres Motors.

5. Motor überdreht

Extremer Drehzahlbereich sollte auch unbedingt vermieden werden. Dies betrifft vor allem das Schalten von einem Gang in den nächsthöheren. Gerät man beim Runterschalten zum Beispiel vom Vierten in den Ersten, dann überdreht der Motor. Geschieht dies regelmäßig, so ist ein Motorschaden nicht mehr weit. Eine schonende Fahrweise ist nicht nur gut für die Verkehrssicherheit, sondern auch für die „Gesundheit“ ihres Autos. Dazu gehört auch ein langsames Hochschalten in höhere Gänge.