Während andere Hersteller mit künstlichem Motorensound versuchen, ihre elektrisch angetriebenen Powerrides attraktiver zu machen (ein absoluter Irrweg, wenn ihr mich fragt!), geht BMW einen ganz anderen Weg. Und das stimmt mich extrem zuversichtlich.
Die BMW M-Mannen haben den Sound ihrer Klassiker mit kraftvollen R6-, V8- und V10-Motoren analysiert und sich dabei gefragt: WAS genau ist die geheime Zutat, die diese Sound so abgöttisch geil macht??? Das Ergebnis verraten sie zwar nicht, doch sie wollen dem kommenden, elektrischen BMW iM3 (zumindest hat BMW dieses Kürzel schon 2024 schützen lassen) einen unverwechselbaren Sound verpassen, der gleich zwei Aufgaben erfüllt.
Zum einen soll er helfen, die jeweils aktuelle Performance des Fahrzeug für den Fahrer greifbarer zu machen (wie schnell bin ich gerade, wie viel Power liegt gerade an, usw.) zum anderen soll natürlich die Emotionalität eines echten M-Modells gewährleistet sein. Ich finde das exakt die richtigen Gedanken bei der Modellierung des passenden Sounds. Denn die Performance des BMW iM3 dürfte ÜBERRAGEND sein, jedoch erst mit einem geilen Sound wird dieses neue Modell zu einem echten Traumwagen.
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Nur noch kurz für den Hinterkopf: Der BMW iM3 wird von vier E-Maschinen (eine an jedem Rad) angetrieben, gemunkelt wird von rund 1.000 PS Leistung und einem 100 kWh fassenden Akku. Hinzu kommt eine 800V-Architektur, die sehr schnelles Laden ermöglicht. Zumindest auf dem Papier dürfte diese Power reichen, um den iM3 in 2,0 Sekunden auf Tempo 100 zu schießen. Das entspricht in etwa 1,4 G. Hammer! Außerdem soll es künstliche Gangwechsel geben – möglichweise selbst über Wippen am Lenkrad einzulegen.
Also: Wenn es die M GmbH schafft, diesem Monster einen gänzlich individuellen, geilen Sound zu verpassen, dann könnte dem Hersteller gelingen, was bislang weder Mercedes noch Dodge, Lotus und Co. und auch nicht der Formel-E geglückt ist – der schieren Power und Überlegenheit der Elektromobilität die ihr gebührende Emotionalität zu verleihen. Ich drücke die Daumen.
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