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Vettel’s Sieg in Singapur – Ist dies das Ende seiner Pechsträhne?

Wer Vettels Laufbahn und vor allem die letzten Wochen und Monate seiner Karriere verfolgt hat, wird festgestellt und erfahren hatte, dass dieser sonst so begnadete und begabte Rennfahrer eine wahrhaftige Leidenszeit erleben musste. Er wollte und wollte einfach nicht gewinnen und konnte sich seit mehr als 400 Tagen keinen Sieg mehr holen und kein Rennen mehr für sich entscheiden. Mit seinem Sieg in Singapur nehmen nun sehr viele Fans und Anhänger des Rennfahrers und allgemein de Ferrari-Teams an, dass mit dem Sieg das Ende der Leidenszeit eintritt.

Sebastian Vettels Freischlag in Singapur

Der Sieg in Singapur wird von vielen Menschen und auch von vielen Medien als Freischlag bezeichnet. Nach einer langen Durststrecke und vielen Niederschlägen, konnte Sebastian Vettel endlich den Sieg holen und das Rennen zu seinen Gunsten entscheiden. Ein Jahr lang musste der deutsche Profi und Liebling der Fans einen Niederschlag nach dem anderen einstecken und konnte keinen einzigen Sieg für sich entscheiden. Doch schließlich geling es ihm bei dem Formel-1-Grand Prix von Singapur vor seinen beiden Mitstreitern Charles Leclerc und Max Verstappen, welcher aus dem Team von Red Bull bekannt und beliebt ist, in das Ziel zu fahren.

Vettels Sieg ist nicht nur ein Sieg für Vettel, sondern für das gesamte Team Ferrari

Sebastian Vettel konnte mit seinem hervorragenden Sieg vor seinem Teamkollegen Leclerc und seinem Gegner Verstappen den Sieg für sich holen, sondern sein Sieg bedeutete für das gesamte Rennen auch einen Ferrari-Doppelsieg.

Nicht alle freuen sich über den Sieg

Zwar bedeutete Sebastian Vettels Sieg nicht nur seinen persönlichen Triumph, sondern auch den Doppelsieg des Ferrari-Teams, dennoch waren nicht alle von dem Sieg des letztjährigen Pechvogels begeistert. Vor allem sein Team Kollege Leclerc hatte mit dem Sieg seines Kollegen stark zu kämpfen und war sauer.

Leclerc

Leclerc konnte, im Gegensatz zu Vettel die letzten beiden Rennen in Spa und auch in Monza für sich entscheiden und lief seinem Kollegen Vettel damit ganz klar und deutlich den Rang gab. Nun wollte er auch den dritten Sieg in Folge für sich ausmachen und Vettel, auch wenn er sein Ferrar-Team-Kollege ist, in dem Rennen schlagen. Wie aber bekannt ist, gelang ihm das nicht und Vettel schnappte ihm den Sieg vor der Nase weg.

Vettels Sieg – Glück oder Können?

Viele Menschen nehmen an, dass Vettels Sieg nichts mit seinem Können zu tun hatte, sondern dass er einfach nur Glück hatte. Denn sein Kollege Leclerc ist seit geraumer Zeit besser und schneller als er und überholte ihn in allem Rennen. Wie kam es also, dass Vettel den Sieg für sich entscheiden konnte? Ein Faktor, welcher stark in diese Tatsache mit einspielte, war Vettels Ruf zum Reifenwechsel. Das Tema entschied sich gegen Leclerc und für Vettel, welcher zu diesem Zeitpunkt auf dem dritten Platz fuhr. In der 20. Runde rief ihn sein Team in die Box und wechselte ihm die Reifen. Leclerc kam erst nach Vettel in die Box und fuhr somit erst nach Vettel zurück auf die Strecke. Darüber war er, nachdem er das Rennen nicht für sich entscheiden konnte, sehr sauer und äußerst erbost über dieses teaminterne Manöver.

Strategie nicht gegen Leclerc, nicht für Vettel, sondern gegen Mercedes

Diese Strategie, welche das Ferrari-Team verfolgte, war weder ein Manöver gegen Leclerc, noch eine Hilfe für Vettel, sondern vielmehr eine taktische Entscheidung gegen das Mercedes-Team. Dieser Taktik war Leclerc auf der einen Seite zum Opfer gefallen und Vettel zur anderen Seite wohlwollend gestellt.
Ein weiteres Kriterium, welches Vettel den Sieg einbrachte, war ein Fehlgriff bei Mercedes. Hamilton, welcher zusammen mit Vettels Team-Kollegen Leclerc als erster das Rennen startete, wurde von seinem Team erst zu einem so späten Zeitpunkt zu dem Stop in die Box geholt, dass der britische Weltmeister und zu derselben Zeit WM-Leader nicht nur den Sieg verpasste, sondern sogar erst als Vierter im Ziel ankam. Er stieg somit nicht nur nicht auf das Treppchen während der Siegerehrung, sondern er streifte knapp an dieser vorbei.

Es war so nicht geplant

Vettel freut sich über seinen Sieg und auch seine Fans freuen sich für den Profi. Doch in seinem Team Ferrari betonen die Verantwortlichen der Presse gegenüber immer wieder, dass es nie die Absicht gewesen sei, Vettel an seinem Kollegen Leclerc vorbei zu bringen. Zum Ende de Rennen dachten sie sogar noch über einen Tausch der Plätze nach. In der Regel gibt das Team dem führenden Auto die Priorität, wenn es um den Wechsel der Reifen in der Box geht. Dennoch entschied sich das Team dafür, Vettel vor Leclerc in die Box zu rufen. Und ohne diese Entscheidung hätte sich Vettel wohl nie den Sieg holen können und es wäre auch nicht zu dem Doppelsieg des Teams Ferrari gekommen. Dass Leclerc nicht vor Vettel in die Box fuhr, begründete Binotto , der Teamchef des Teams Ferrari mit der Aussage, dass Leclerc das Rennen führte und in der Regel nie der führende Fahrer in die Box geholt wird. Außerdem mussten sie alles dafür tun, um Vettel von Verstappen zu schützen. Hätte sein Team ihn nicht in die Box gerufen, um ihm dort die Reifen zu wechseln, wäre die Gefahr eines Undercuts durch den starken Niederländer Verstappen durchaus groß gewesen. Für Ferrari ist die Entscheidung nach wie vor richtig und Binotto betont immer und immer wieder, dass es keinen besseren Zeitpunkt gab, um Vettel in die Box zu rufen.

Verdienter Sieg oder nicht?

In den Medien und auch in den Fans, welche die Rennen verfolgen, laufen zurzeit heiße Diskussionen darüber, ob der Sieg von Vettel verdient war oder nicht. Auch einige seiner Kollegen äußersten sich zu dem Vorfall, zu dem Sieg und zu der Frage, ob der Sieg verdient ist oder nicht. Nico Rosberg ist einer der Kollegen, welcher sich für den Sieg von Vettel ausspricht. Seiner Meinung nach, war der Sieg von Sebastian Vettel in Singapur verdient. Doch er geht noch weiter und sieht den Sieg nicht nur als verdient, sondern auch als psychologisch äußerst wichtig für den sonst so beliebten und begnadeten Fahrer an. Nach der langen Pechstrecke, welche Sebastian Vettel in dem letzten Jahr erleben musste, gibt der Sieg ihm viel Power und ein Stück des Selbstvertrauens wieder, welches in dem vergangenen Jahr einbüßen musste.
Auch Vettels Team-Kollege Leclerc, welcher anfangs sichtbar sauer über die Entscheidung seines Teams war und seinem Frust, sowie seinem Ärger freien Lauf ließ, kann die Entscheidung seines Teams inzwischen sehr viel besser nachvollziehen. Das Team steht über dem einzelnen Fahrer und letztendlich ging es ihm in dem Rennen in Singapur nicht anders, als es Vettel in den letzten beiden Rennen gegangen ist, in welchen sich Leclerc die Siege holen konnte.

Vettels Sieg nicht nur für Vettel überraschend

Vettels Sieg war nicht nur für Vettel und für die anderen Mitstreiter, vor allem aber für seinen Team Kollegen Leclerc überraschend. Auch für die Wettgemeinde kam der Sieg äußerst überraschend. Nur verhältnismäßig Wenige setzten verständlicherweise momentan auf Vettel, weswegen die Wettquoten für seinen Sieg recht hoch sind, wie man unter https://wetten.com/info/quoten/formel-1/ sehen kann.

Ist der Sieg das Ende der Durststrecke?

Da viele Faktoren und einige Kriterien zu dem Sieg Vettels in dem Rennen in Singapur beigetragen haben, stellen sich nun viele Menschen die berechtigte Frage, ob der Siegt nun die Durststrecke und somit die Pechsträhne des Rennfahrers beendet, oder ob es sich bei dem Sieg um eine einmalige Angelegenheit handelte. Die Antwort auf diese Frage werden die kommenden Rennen zeigen. Was feststeht ist, dass der Sieg für Vettel psychologisch wichtig war und ihn für die nächsten kommenden Rennen mit Sicherheit puscht. Bleibt nur zu hoffen, dass er das wiedergewonnene Selbstvertrauen und das positive Gefühl, als Sieger aus einem Rennen hervorzugehen nutzt, um sich wieder mehr Siege zu holen.