Klar, du kööönntest deinen Wagen natürlich einfach vor dem Haus stehen lassen und dir das Geld für einen Carport oder gar eine Garage sparen. Immerhin steht der Wagen ja sonst auch draußen, wenn man unterwegs ist. Doch ganz so einfach ist es eben nicht. Denn ein Carport hat Vorteile, die dessen Investition aus verschiedenen Gründen sinnvoll macht. Uund dir darüber hinaus sogar noch Geld zusätzlich einbringen kann.
Das Offensichtliche: Schutz vor Wind und Wetter
Steht Dein Auto dauerhaft unter freiem Himmel, ist es ständig Regen, Schnee, Hagel, Frost und intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Auch Vogelkot, Blätter, Baumharz oder herabfallende Äste können dem Lack und der Karosserie zusetzen.
Mit einem Carport in Köln schützt du Dein Fahrzeug zuverlässig vor vielen dieser Einflüsse. Im Winter musst du deutlich seltener Eis kratzen oder Schnee entfernen. Im Sommer heizt sich der Innenraum nicht so stark auf, da das Dach die direkte Sonneneinstrahlung reduziert. Das sorgt nicht nur für mehr Komfort, sondern schont auch Materialien wie Kunststoff, Leder und Lack.
Das Resultat: Werterhalt Deines Fahrzeugs
Ein Auto ist eine wertvolle Investition. Je besser du es schützt, desto länger bleibt es in einem guten Zustand. Durch den Schutz vor UV-Strahlung, Feuchtigkeit und anderen Umwelteinflüssen kann ein Carport dazu beitragen, den Wert deines Fahrzeugs langfristig zu erhalten.
Besonders bei einem späteren Verkauf macht sich das natürlich bemerkbar. Kleine Lackschäden (die dann auch gerne mal anfangen zu rosten), ausgeblichene Kunststoffteile oder wetterbedingte Verschleißerscheinungen treten deutlich seltener auf und so lässt sich messbar ein besserer Verkaufspreis erzielen. Wer schon mal einen 10 Jahre alten Wagen gekauft hat, der weiß, wie stark man es solchen Fahrzeugen ansieht, ob sie unter freiem Himmel gestanden haben, oder nicht.
Günstiger als eine Garage
Einer der größten Vorteile eines Carports sind die vergleichsweise niedrigen Kosten. Während eine massive Garage schnell hohe Investitionen erfordert, erhältst du einen hochwertigen Carport oft bereits zu deutlich günstigeren Preisen.
Da weniger Baumaterial benötigt wird und die Konstruktion einfacher aufgebaut ist, fallen sowohl Material- als auch Montagekosten geringer aus. Auch die Fundamentarbeiten sind meist weniger aufwendig als bei einer geschlossenen Garage.
Wenn Du handwerklich geschickt bist, kannst du viele Carports sogar selbst aufbauen und dadurch zusätzlich Geld sparen.
Oft einfachere Baugenehmigung
Ein weiterer Vorteil betrifft die baurechtlichen Vorgaben. In vielen Regionen gelten für Carports vereinfachte Regelungen. Je nach Größe und Standort kannst du einen Carport teilweise sogar ohne aufwendiges Genehmigungsverfahren errichten.
Bei Garagen sind die Anforderungen häufig umfangreicher, da sie als geschlossene Bauwerke gelten. Dennoch solltest du vor dem Bau immer die örtlichen Bauvorschriften und den Bebauungsplan prüfen.
Mit Photovoltaik Strom selbst erzeugen
Kommen wir nun zu einem extrem spannenden Punkt – der allerdings nur relevant ist, wenn du ein Elektroauto fährst oder dir in der Zukunft eines anschaffen willst. Denn so ein Carport bietet auch jede Menge Platz für Solarmodule, mit denen du einen Großteils des Jahres über dein E-Auto laden kannst. Nehmen wir einen Doppelcarport mit sechs Metern Breite und sieben Metern Länge (damit vors Auto noch die Mülltonnen passen). Dann hast du eine Dachfläche von 42 Quadratmetern. Das reicht für mindestens 20 Module zu je 460 Watt. Somit erhältst du eine 9,2 kWp-Anlage. Zusammen mit einem entsprechenden Speicher dürfte das reichen, um mehr als ein Elektroauto das ganze Jahr hindurch zu versorgen.
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Welche Carport-Arten gibt es?
Carports sind heute in zahlreichen Ausführungen erhältlich und lassen sich optimal an Deine Bedürfnisse anpassen.
Einzelcarport
Der Einzelcarport bietet Platz für ein Fahrzeug und eignet sich ideal für Einfamilienhäuser oder kleinere Grundstücke. Er ist die klassische und meist günstigste Variante. Und: Es gibt sogar Einzelcarports mit speziellen Abmessungen, damit sogar Wohnmobile darunter passen.
Doppelcarport
Besitzt Du zwei Fahrzeuge oder möchtest zusätzlichen Platz schaffen, ist ein Doppelcarport die ideale Lösung. Hier finden zwei Autos bequem nebeneinander Platz.
Carport mit Schuppen
Ein Carport mit integriertem Schuppen bietet zusätzlichen Stauraum für Fahrräder, Gartengeräte, Werkzeug, Winterreifen oder andere Gegenstände. So kombinierst du Stellplatz und Lagerfläche in einer praktischen Lösung.
Freistehender oder angebauter Carport
Freistehende Carports können flexibel auf dem Grundstück platziert werden. Angebaute Modelle werden direkt ans Haus angeschlossen und ermöglichen so meistens einen trockenen Weg vom Fahrzeug bis zur Haustür.
Holz- oder Metall-Carport?
Auch beim Material stehen Dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.
Carport aus Holz
Ein Holz-Carport überzeugt durch seine natürliche und warme Optik. Er fügt sich harmonisch in viele Gärten und Wohngebiete ein. Hochwertige Holzkonstruktionen sind stabil und langlebig, benötigen jedoch regelmäßige Pflege.
Carport aus Metall
Metall-Carports aus Aluminium oder Stahl sind besonders robust und wartungsarm. Sie überzeugen durch moderne Designs und eine hohe Witterungsbeständigkeit. Aluminium bietet zusätzlich den Vorteil eines geringen Gewichts bei gleichzeitig hoher Stabilität.
Carports zum Selbstaufbau
Viele Hersteller bieten ihre Carports als Bausatz an. Wenn du über etwas handwerkliches Geschick verfügst, kannst du deinen Carport selbst montieren und dadurch erhebliche Kosten sparen.
Die meisten Bausätze enthalten sämtliche Bauteile sowie detaillierte Aufbauanleitungen, sodass die Montage oft problemlos möglich ist.
Fazit
Auch wenn die Investition in einen Carport erstmal ein Loch ins Kontor haut, hast du ab Tag 1 einen Mehrwert – und zwar sowohl vom Handling (Schatten, kein Kratzen, etc.) wie auch einen geldwerten (Werterhalt des Fahrzeugs, Strom vom Dach.).

