Mercedes-Benz C-Klasse W206: Bestseller nur noch als Vierzylinder
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Mercedes-Benz C-Klasse W206: Bestseller nur noch als Vierzylinder

Obwohl sie gerade erst den EQA gezeigt haben und bald der EQS kommt, liegt die groß Hoffnung der Schwaben auf einem anderen Modell. Sie liegt auf der Mercedes-Benz C-Klasse, dem wichtigsten Modell für die Marke. In ihrer intern W206 genannten, neuen Generation überzeugt sie vor allem durch technische Konsequenz.

Das Design gibt die neue C-Klasse klar als Mercedes zu erkennen. Die Formensprache von Chefdesigner Gorden Wagener formt sich auch in der Mittelklasse nun zu einem schlüssigen Gesamtwerk. Die neue C-Klasse wirkt glatter und fokussierter, auch profitiert die Silhouette vom Größenzuwachs.

Mit sechs Zentimetern mehr in der Länge wächst der Benz auf 4,75 Meter. Breite und Höhe sind kaum einen Finger breit unterschiedlich zum Vorgänger. Wohl aber der 25 Zentimeter verlängerte Radstand. Er ermöglicht deutlich mehr Raum im Fond. Auch der Kofferraum des T-Modells wächst auf 490 Liter.

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Die größte Veränderung wartet allerdings im Interieur der neuen C-Klasse. Vorbei sind die Zeiten der ausladenden Mittelkonsole. An ihrer Stelle steht nun ein großer Hochkantmonitor, der aus dem Kardantunnel erwächst – das kennt man schon aus der S-Klasse.

Überhaupt hat die kleine Schwester viel vom großen Flaggschiff übernommen. Die technische Architektur der MRA-II-Plattform teilen sich beide ebenfalls. Doch natürlich muss die C-Klasse in einiges Bereichen Abstriche in Kauf nehmen. So etwa bei den Motoren.

Es kommen ausschließlich Vierzylinder-Triebwerke zum Einsatz. Und das gilt auch für die AMG-Varianten. Dafür sind alle Triebwerke mit einem 48V-Elektromotor ausgestattet, der bis zu 200 Nm Zusatzboost bringt. Gerade beim Beschleunigen sorgt das für kraftvollen Antritt.

Bei den Benzinern gibt es 1,5-Liter und 2,0-Liter Hubraum mit 170 PS bis 258 PS. Der Diesel verfügt über 1.992 Kubik und 200 PS oder 265 PS. Eine Neungang-Automatik ist für alle Varianten serienmäßig, das Schaltgetriebe entfällt.

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Besonders stolz ist man bei der neuen Mercedes-Benz C-Klasse auf den Plugin-Hybrid-Antrieb. Mit einer Batteriekapazität von 25,4 kWh spielt er in der Liga kleiner Elektroautos. Entsprechend beeindruckend fällt seine Reichweite von gut 100 Kilometern aus. Gekoppelt wird das System mit einer 200 PS und 320 Nm starken Variante des Zweiliter-Benziners.

Es werden noch weitere Varianten folgen, voraussichtlich auch leistungsschwächere für den PHEV-Einstieg. Ob allerdings auch ein Diesel-Hybrid wie im großen GLE Einzug findet ist nicht bestätigt.

Die weiteren Hausaufgaben in Sachen Fahrkomfort und Dynamik, aber auch Update-Fähigkeit und Konnektivität hat Mercedes brav erledigt. Die C-Klasse setzt hier klar den Maßstab in ihrer Kategorie. Zusammen mit dem konservativ weiterentwickelten Design dürfte ihnen damit wieder ein globaler Bestseller gelungen sein.

Bestellbar sind die Modelle ab Ende März, dann werden auch die Preise bekannt gegeben. Ende des Jahres werden die AMG-Varianten präsentiert, später folgt ein All-Terrain-Kombi. Auch Cabriolet und Coupé werden im kommenden Jahr auf der neuen Plattform präsentiert.

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