Im Test: Wie viel Leistung bringt ein RaceChip wirklich?

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Racechip Test 2016 (1)

In der bisherigen Testzeit – seit zwei Wochen ist der RaceChip nun im Einsatz – sind auch keine weiteren Probleme aufgetreten. Was aber nicht bedeutet, dass man nach dem Einbau keine weiteren Maßnahmen treffen muss: Auch für einen schwarzen Kasten, der im Motorraum baumelnd die Leistung erhöht, muss eine Eintragung beim TüV erfolgen. RaceChip bietet nach eigenen Angaben für einige Fahrzeuge bereits Teilegutachten an, anderenfalls muss eine Einzelabnahme gemacht werden – ansonsten erlischt die ABE.

Auch auf Garantieansprüche gegenüber dem Hersteller sollte man sich im Zweifelsfall lieber keine Hoffnungen machen. Zwar wird mit dem RaceChip der Datenstand auf dem Steuergerät nicht wie bei „herkömmlichem“ Chiptuning nachvollziehbar beeinflusst. Dennoch können die verfälschten Daten, die das Steuergerät verwertet hat, möglicherweise Rückschlüsse auf eine Tuningbox zulassen. RaceChip selbst gibt teils optional eine Garantie auf viele Motorkomponenten inklusive Turbo für Fahrzeuge bis zu einem Alter von fünf Jahren und bis zu einer Laufleistung von 100.000 Kilometern.

Zu guter Letzt werfen wir einen Blick auf die Kosten: In der größten Ausführung – Ultimate – kostet der RaceChip mindestens 479 Euro. 50 Euro gehen zusätzlich drauf, wenn man sich für die optionale, dreistufige Regelung per Smartphone entscheidet.

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