Ferrari Amalfi Spider: Jetzt kommt der Sommer!

Rund ein halbes Jahr nach der Premiere des Ferrari Amalfi Coupés hat Ferrari Amalfi Spider sein offenes Pendant nachgereicht. Der neue Spider bleibt dem Konzept des geschlossenen Modells treu: ein 2+2-Sportwagen mit Frontmittelmotor und aufgeladenem V8, der Leistung, Eleganz und Alltagstauglichkeit miteinander verbinden soll. Nach Angaben von Ferrari stand beim Design vor allem ein Ziel im Mittelpunkt – die charakteristischen Proportionen des Amalfi beizubehalten, sodass die elegante Linienführung auch ohne festes Dach erhalten bleibt.

Angetrieben wird der Amalfi Spider vom bekannten 3,9-Liter-Biturbo-V8 mit 640 PS bei 7.500 U/Min und 760 Newtonmeter Drehmoment zwischen 3.000 und 5.750 U/min. Geschaltet wird über ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Diese Combo sorgt für eine Sprintzeit von 3,3 Sekunden auf Tempo 100. Topspeed: 320 km/h. Dass es bei diesen Werten auch mit geschlossenem Stoffdach nicht all zu laut im Innenraum wird, dafür soll die fünflagige Materialstruktur des Verdecks sorgen. Das öffnet und schließt sich im Übrigen in 13,5 Sekunden – und das sogar bis Tempo 30.

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Ein zentrales Element der Fahrdynamik des neuen Ferrari Amalfi Spider ist das Brake-by-Wire-System, das ein präziseres Dosieren der Bremskraft ermöglicht. Ergänzt wird es durch das ABS-Evo-System, das die Stabilität auch bei wechselnden Haftbedingungen verbessern soll. Am Heck sitzt ein aktiver Spoiler, der je nach Fahrsituation in drei Stufen arbeitet – von minimalem Luftwiderstand bis zu maximalem Abtrieb. In der stärksten Einstellung erzeugt er bei 250 km/h bis zu 110 Kilogramm zusätzlichen Anpressdruck.

Weitere aerodynamische Maßnahmen wie Vortex-Generatoren, Diffusoren und speziell geformte Radabdeckungen optimieren die Luftführung rund um die Karosserie. Für Fahrten mit offenem Dach ist zudem ein Windschott in die Rückenlehnen der hinteren Sitze integriert, das sich bis zu einer Geschwindigkeit von 170 km/h aktivieren lässt.

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Der Spider rollt auf 20-Zoll-Felgen. Die Reifen messen vorne 245/35 R20 und hinten 285/35 R20 und wurden gemeinsam mit Pirelli, Goodyear und Bridgestone entwickelt. Die Bremsanlage verwendet Scheiben mit 390 Millimetern Durchmesser an der Vorderachse und 360 Millimetern hinten.

Zahlreiche elektronische Systeme – darunter EPS, VDC, F1-Trac, E-Diff3, SSC 6.1, FDE 2.0, SCM-E Frs und ABS Evo – koordinieren Traktion, Stabilität und Fahrdynamik über die verschiedenen Fahrprogramme des Manettino-Schalters.

Im Innenraum setzt Ferrari auf eine stark digitalisierte Bedienlandschaft mit drei Displays. Der Fahrer blickt auf ein 15,6-Zoll-Digitalinstrument, während ein 10,25-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole Multimedia- und Fahrzeugfunktionen bündelt. Zusätzlich gibt es ein 8,8-Zoll-Display für den Beifahrer. Die Vernetzung erfolgt über Apple CarPlay, Android Auto sowie das Telematiksystem MyFerrari Connect.

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Die 2+2-Konfiguration erlaubt die Mitnahme von Kindern auf den Rücksitzen oder die Nutzung des Bereichs als zusätzlichen Stauraum.

Offizielle Angaben zum Preis gibt es noch nicht, wir gehen aber davon aus, dass der Ferrari Amalfi Spider rund 270.000 Euro kosten wird.